1 april 2019

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Was will die Sau?

Seit Kurzem soll ein neues Kennzeichen verraten, ob das Fleisch im Supermarkt von Tieren stammt, die artgerecht gehalten wurden. Doch wie findet der Verbraucher heraus, ob das auch tatsächlich stimmt?

Wie ging es meinem Schnitzel, als es noch ein Schwein war? Glaubt man dem „Ernährungsreport 2019“, stellen sich inzwischen fast alle deutschen Verbraucher diese Frage. Neun von zehn Befragten erklärten sich in der repräsentativen Umfrage bereit, für bessere Haltungsbedingungen in der Fleischproduktion deutlich tiefer in die Tasche zu greifen.

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Zudem fällen auch Tiere nicht immer Entscheidungen, die auf Dauer gut für sie sind, gibt die Verhaltensforscherin Saskia Arndt von der Universität im niederländischen Utrecht zu bedenken. „Da sind sie auch nicht anders als Menschen. Manche Arten sind zum Beispiel von der Evolution her darauf gepolt, ein gelegentliches Überangebot an Futter optimal auszunutzen. Gibt man ihnen die Möglichkeit, unbegrenzt zu fressen, leiden sie bald unter Übergewicht.“

Het volledige bericht is verschenen in de Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung op 1 april 2019.